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	<title>Was wäre wenn: Science-fiction und Fantasy</title>
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	<description>Was wäre wenn... jemand einen Blog über Alternative History schreiben würde?</description>
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	<title>Was wäre wenn: Science-fiction und Fantasy</title>
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		<title>1963: Der Anschlag von Stephen King</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bastian Vergnon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 12:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane und Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Science-fiction und Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es die Möglichkeit gäbe, John F. Kennedy zu retten, würden Sie diese ergreifen? Und wäre es das wirklich wert? Fragen, die sich der Englisch-Lehrer Jake Epping stellt, als er die Gelegenheit zu einer Zeitreise ins Jahr 1958 bekommt. Ankerpunkt Stephen King beginnt &#8222;Der Anschlag&#8220; mit mehreren Zitaten, darunter einem des US-amerikanischen Schriftstellers Norman Mailer. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ankerpunkte-blog.de/science-fiction-fantasy/der-anschlag-stephen-king/">1963: Der Anschlag von Stephen King</a> erschien zuerst auf <a href="https://ankerpunkte-blog.de">Ankerpunkte Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn es die Möglichkeit gäbe, John F. Kennedy zu retten, würden Sie diese ergreifen? Und wäre es das wirklich wert? Fragen, die sich der Englisch-Lehrer Jake Epping stellt, als er die Gelegenheit zu einer Zeitreise ins Jahr 1958 bekommt. </p>



<span id="more-6126"></span>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#ankerpunkt">Ankerpunkt</a>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#jfk">Der Gigant: John F. Kennedy</a></li>



<li><a href="#lee-harvey-oswald">Die Null: Lee Harvey Oswald</a></li>
</ul>
</li>



<li><a href="#inhalt">Inhalt</a>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#jake-epping">Das Manuskript des Jake Epping</a></li>



<li><a href="#george-ambrose">Die zwei Leben des George Ambrose</a></li>
</ul>
</li>



<li><a href="#rezension">Rezension</a>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#stephen-king">Alternative History von Stephen King</a></li>



<li><a href="#schmetterlings-effekt">Der <em>&#8222;Schmetterlings-Effekt&#8220;</em> bei <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em></a></li>
</ul>
</li>



<li><a href="#quellenliteratur">Quellen und Literatur</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="ankerpunkt">Ankerpunkt</h2>



<p>Stephen King beginnt <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> mit mehreren Zitaten, darunter einem des US-amerikanischen Schriftstellers Norman Mailer.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es ist unserer Vernunft einfach nicht vermittelbar, dass ein einzelner kleiner Mann einen Giganten inmitten seiner Limousinen, seiner Legionen, seines Gefolges und seiner Leibwächter niedergestreckt hat. <br>Wenn eine solche Null den Führer der mächtigsten Nation der Erde vernichten konnte, verschlingt uns eine Welt der Unverhältnismäßigkeit, und wir leben in einem Universum, das absurd ist.</p>
<cite>Norman Mailer, US-amerikanischer Schriftsteller</cite></blockquote>



<p>Dieser Vergleich zwischen dem &#8222;Giganten&#8220; John F. Kennedy und der &#8222;Null&#8220; Lee Harvey Oswald erklärt einiges vom Mythos, den das Attentat von Dallas bis heute für die Menschen auch außerhalb der USA darstellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="jfk">Der Gigant: John F. Kennedy</h3>



<p>Seine kurze Amtszeit und vor allem das erfolgreiche Attentat auf ihn sorgen immer noch dafür, dass die Person John Fitzgerald Kennedy (siehe Bild unten) selbst von einer Art mythischen Aura umgeben ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="601" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/01/John-F.-Kenney.jpg?resize=600%2C601&#038;ssl=1" alt="Gedenkmünze für Präsident John F. Kennedy" class="wp-image-2332" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/01/John-F.-Kenney.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/01/John-F.-Kenney.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/01/John-F.-Kenney.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/01/John-F.-Kenney.jpg?resize=88%2C88&amp;ssl=1 88w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Prachaya Roekdeethaweesab/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Selbst Menschen, die nach dem Mord in Dallas am 22. November 1963 geboren sind, sind von seiner Person fasziniert.</p>



<p>Für diese Mythenbildung gibt es mehrere Gründe.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sein Tod durch die Schüsse von Lee Harvey Oswald ist nach wie vor Gegenstand zahlreicher Erklärungsversuche sowie Verschwörungstheorien und bleibt damit immer in der Diskussion. Diese Debatten konnten auch zahlreiche Untersuchungen und Aktenveröffentlichungen nicht beenden.</li>



<li>Zu Beginn seiner Präsidentschaft machten er und seine Frau Jaqueline <em>&#8222;Jacky&#8220;</em> Kennedy das Weiße Haus zu einer Art realen <em>&#8222;Camelot&#8220;</em> wie in der Artussage. Dies lag nicht nur an der damaligen Einschätzung, er hätte für sein Kabinett teilweise die <em>&#8222;besten und klügsten Köpfe der USA&#8220;</em> versammelt. Sondern auch am Glamour-Faktor seiner Person und seiner Familie.</li>



<li>Sein früher Tod sorgte dafür, dass er seine Versprechen von Aufbruch und eines neuen Politikstils nicht erfüllen konnte. Aber so konnte er auch in den Augen der Nachwelt nicht versagen und blieb ein ewiger Hoffnungsträger. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der langanhaltenden Krise, die <a href="https://ankerpunkte-blog.de/verschwundene-reiche/replay-das-zweite-spiel-ken-grimwood/">die USA im Gefolge des Vietnamkrieges</a> durchmachten.</li>



<li>Seine Familie blieb auch danach in der Öffentlichkeit präsent. Vor allem durch den ebenfalls mysteriösen Tod seines Bruders Robert Kennedy und weitere tragische Ereignisse.</li>
</ul>



<p>Selbst spätere Enthüllungen über gesundheitliche Probleme, Wahlmanipulationen, Kontakte zur Mafia oder zahlreiche Frauengeschichten zerstörten den Mythos nicht. Sie machten ihn nur menschlicher und damit dauerhaft interessanter.</p>



<p>Vor der Realität blieb die Bilanz von John F. Kennedy eher blass.</p>



<p>So galt er zwar als Held <a href="https://ankerpunkte-blog.de/zweiter-weltkrieg/zweite-weltkrieg/">aus dem Zweiten Weltkrieg</a> und charismatisch. Aber viele kritisierten ihn wegen seines vergleichsweise jungen Alters auch als unerfahren und als Katholik war er vielen protestantischen US-Amerikanern verdächtig.</p>



<p>Deshalb konnte sich der Senator von Massachusetts nur knapp <a href="https://ankerpunkte-blog.de/verschwundene-reiche/geschichte-usa/">in der Präsidentschaftswahl 1960</a> gegen Richard Nixon, den Vizepräsidenten seines Vorgängers Dwight D. Eisenhower, durchsetzen.</p>



<p>Danach scheiterten viele seiner Initiativen an den schwierigen Mehrheitsverhältnissen im Kongress. Erst nach seinem Tod gelang es seinem Nachfolger Lyndon B. Johnson, viele dieser Pläne umzusetzen.</p>



<p>Seine Sternstunde hatte John F. Kennedy dagegen, als er mit einer Mischung aus Härte und Diplomatie die Kubakrise 1962 beilegen konnte.</p>



<p>Doch vor allem sein Charisma, das sich mit Pathos und Optimismus an die damals junge Generation wandte und sie zur Mitarbeit in der Gesellschaft aufforderte, überlebte ihn bis heute.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="lee-harvey-oswald">Die Null: Lee Harvey Oswald</h3>



<p>Als am 22. November 1963 auf der Elm Street in Dallas die Schüsse fielen, war John F. Kennedy nicht mehr zu retten. Vor allem ein Kopfschuss sorgte dafür, dass er eine halbe Stunde später im Parkland Memorial Hospital für tot erklärt wurde.</p>



<p>Noch am selben Tag nahm die Polizei einen Verdächtigen fest: Der 24-jährige Lee Harvey Oswald hatte von seinem Arbeitsplatz, dem 5. Stock des Texas School Book Depository (siehe Bild aus der heutigen Zeit mit dem weißen Kreuz für den Standort von Kennedy beim Attentat), die Schüsse abgefeuert. Danach hatte er das Gebäude sofort verlassen. Aber auf der Flucht hatte er einen Streifenpolizisten erschossen und war anschließend in einem Kino von der Polizei überwältigt worden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="600" height="900" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Texas-School-Book-Depository.jpg?resize=600%2C900&#038;ssl=1" alt="Texas School Book Depository in Dallas/Texas mit Weißem Kreuz auf Straße davor. Von diesem Gebäude schoss Lee Harvey Oswald sowohl in der Realität als auch bei &quot;Der Anschlag&quot;." class="wp-image-6160" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Texas-School-Book-Depository.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Texas-School-Book-Depository.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Gunnar Rathbun/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Bei der Durchsuchung des Tatortes fand die Polizei auch die Tatwaffe, ein italienisches Gewehr mit zahlreichen Fingerabdrücken von Oswald. Die seltene Waffe hatte er unter einem falschen Namen bestellt.</p>



<p>Im Verhör behauptete Oswald allerdings, dass er nur ein Sündenbock sei und leugnete die Tat.</p>



<p>Am 24. November 1963 sollte er in das Kreisgefängnis verlegt werden. Dies geschah mittels eines <em>&#8222;Perp Walk&#8220;</em>, einer Tradition des US-Rechtssystems, bei dem Verdächtige vor Journalisten und Öffentlichkeit präsentiert wurden. Auf diesem Weg erschoss ihn aber der Nachtclubbesitzer Jack Ruby. </p>



<p>Damit starb der Attentäter, ohne eine weitere Aussage gemacht zu haben. Die Basis für viele Verschwörungstheorien bis in die heutige Zeit.</p>



<p>Die Wahrheit hinter dem Attentäter ist dagegen vergleichsweise banal.</p>



<p>Lee Harvey Oswald galt als unauffällig-durchschnittliches Kind, das aber an großer Schüchternheit sowie Allmachtsfantasien litt. </p>



<p>Als 15-Jähriger entdeckte er in einer Bibliothek <em>&#8222;Das Kapital&#8220;</em> von Karl Marx und entwickelte sich zu einem glühenden Marxisten. </p>



<p>Doch zwei Jahre später meldete er sich ohne Schulabschluss freiwillig für die US-Marines und zeigte dort überdurchschnittliches Talent als Schütze.</p>



<p>Frustriert, weil er nach Undiszipliniertheiten degradiert und wegen seiner politischen Ansichten nicht ernst genommen wurde, quittierte er den Dienst und reiste nach Europa.</p>



<p>Im Oktober 1959 gelangte er so in die Sowjetunion und beantragte die Staatsbürgerschaft. Aber erst als er nach Ablehnung dieses Ansinnens einen fehlgeschlagenen Selbstmordversuch unternahm, bekam er offiziell Asyl.</p>



<p>Er galt bei den sowjetischen Behörden als <em>&#8222;psychisch instabil&#8220;</em> und sie wiesen ihm nur eine Arbeitsstelle in Minsk zu.</p>



<p>Dort genoss er zwar kurzzeitig eine gewisse Prominenz und heiratete Marina Prussakowa, mit der er später zwei Kinder hatte. Jedoch war er schnell enttäuscht über die aus seiner Sicht fehlende Anerkennung.</p>



<p>Da er sich zudem kritisch über den Kommunismus in der Sowjetunion äußerte, ließen ihn die Behörden 1962 ohne Probleme wieder in die USA ausreisen.</p>



<p>Zurück in Texas fiel er in seiner Umgebung durch Kritik am Kapitalismus und Revolutionsromantik, aber auch durch Misserfolge in der Arbeit und Gewalt gegen seine Frau auf.</p>



<p>Doch noch immer fühlte er sich zu Höherem berufen und sprach zunehmend kritisch über John F. Kennedy. </p>



<p>Im Frühjahr 1962 versuchte er sogar, den pensionierten Major General Edwin A. Walker zu erschießen, scheiterte aber.</p>



<p>Allerdings schien er sich erst zwei Tage vor dem Attentat auf Kennedy zu diesem zu entschließen, als er von der Autoroute des Präsidenten direkt unter seinem Arbeitsplatz erfuhr.</p>



<p>Am Ende war es wie im Zitat von Norman Mailer: Eine gescheiterte, aber geltungssüchtige Null, die dennoch den Giganten Kennedy ermordeten konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="inhalt">Inhalt</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="jake-epping">Das Manuskript des Jake Epping</h3>



<p><em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> ist in der Buchhandlung ein Manuskript, das der Englisch-Lehrer Jake Epping aus dem fiktiven Lisbon Falls im US-Bundesstaat Maine in der Ich-Perspektive verfasst hat.</p>



<p>Epping ist als Lehrer engagiert und beliebt. Aber vor kurzem hat ihn seine Frau wegen seiner angeblichen Emotionslosigkeit verlassen.</p>



<p>Sein Leben gerät jedoch komplett aus den Fugen, als er vom befreundeten Diner-Besitzer Al Templeton den Zugang zu einem Zeitportal erhält, das ihn aus dem Jahr 2011 in das Jahr 1958 führt.</p>



<p>Am anderen Ende dieses <em>&#8222;Kaninchenbaus&#8220;</em> ist es nach jeder Zeitreise der 9. September 1958 und niemand erinnert sich an die vorangegangenen Besuche. Nur ein alkoholkranker Obdachloser  mit einer gelben Karte am Hut in der Nähe des Portalausgangs scheint etwas aus dieser Reihe zu fallen.</p>



<p>Auch &#8222;löscht&#8220; jede neue Passage in das Jahr 1958 die zuvor gemachten Veränderungen. Ein Zeitreisender kann oder muss daher immer von vorne anfangen.</p>



<p>Nach einem ersten harmlosen Besuch berichtet ihm Al Templeton von seinem großen Ziel: Das Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern.</p>



<p>Denn Templeton hofft, so auch Robert Kennedy und Martin Luther King zu retten sowie den Vietnamkrieg, die Rassenunruhen der 1960er Jahre und die darauf folgenden Krisen der 1970er Jahre (siehe Bild unten) zu verhindern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="600" height="407" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Schild-Oelpreisschock.jpg?resize=600%2C407&#038;ssl=1" alt="Foto eines Schildes, andem eine Tankstelle ankündigt, keinen Benzin mehr zu haben" class="wp-image-3733" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Schild-Oelpreisschock.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/08/Schild-Oelpreisschock.jpg?resize=300%2C204&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Everett Collection/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Doch Templeton hat zwar in vier Jahren Vergangenheit viele Informationen zusammengetragen und stand kurz davor, den Kennedy-Mörder Lee Harvey Oswald am Anschlag zu hindern. Doch dann bekam Templeton Krebs und musste wegen seines geschwächten Zustands zurück in die Gegenwart.</p>



<p>Templeton warnt Jake Epping, dass die Vergangenheit sich nicht einfach ändern lässt. Sie wehrte sich auf irgendeiner Art dagegen, indem sie Templeton Hindernisse wie Autounfälle in den Weg legte.</p>



<p>Bei seiner zweiten Zeitreise versucht Jake Epping, den Mord an der Familie seines Schulhausmeisters in Halloween 1958 zu verhindern. </p>



<p>Dazu begibt er sich nach Vorbereitungen mit Al Templeton als <em>&#8222;George Ambrose&#8220;</em> im Jahr 1958 in die ebenfalls fiktive Stadt Derry. Dort sucht er nach Möglichkeiten, den Vater, Frank Dunning, am Mord an seiner Familie zu hindern. </p>



<p>Auch Epping merkt, wie die Vergangenheit versucht, ihn an Halloween 1958 bei seinen Änderungsversuchen auszuschalten. </p>



<p>Doch es gelingt ihm dennoch, den Mord größtenteils zu verhindern. Auch wenn die Konsequenzen nicht so positiv sind, wie er gehofft hatte.</p>



<p>Zudem stirbt Al Templeton durch eine Überdosis seiner Tabletten und fordert Epping auf, bei seiner nächsten Zeitreise Kennedy zu retten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="george-ambrose">Die zwei Leben des George Ambrose</h3>



<p>Als er dieses Mal als mit seiner Tarnidentität George Ambrose in der Vergangenheit ankommt, ist der Obdachlose plötzlich tot und seine Karte nicht gelb, sondern schwarz.</p>



<p>Dieses Mal schafft Epping es trotz erneuter Widerstände schneller, Frank Dunning auszuschalten. </p>



<p>Dann begibt er sich über Umwege nach Dallas, um das spätere Umfeld des Attentäters Lee Harvey Oswald auszukundschaften.</p>



<p>Als er sich aber in der fiktiven Kleinstadt Jodie ein neues Leben zur Tarnung aufbaut, gefällt ihm dieses Leben im ländlichen, von Ölindustrie geprägten Texas (siehe Bild unten) immer mehr. Vor allem, als er wieder als Lehrer arbeitet und dort mit Sadie Dunhill eine Frau kennen und lieben lernt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Texas-Oelraffinerien.jpg?resize=600%2C400&#038;ssl=1" alt="Abendhimmel in Texas mit Ölraffinerien auf dem Land" class="wp-image-6159" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Texas-Oelraffinerien.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Texas-Oelraffinerien.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(G B Hart/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Doch dieses Tarnleben zerbricht an seinen Täuschungen, die er zum Verbergen seiner realen Identität und seines eigentlichen Zieles für nötig hält.</p>



<p>Zuerst konzentriert er sich wieder mehr auf die Beschattung von Lee Harvey Oswald und von dessen Bekannten George de Mohrenschildt. Von letzterem weiß Epping vorerst nicht, ob er Lee als Teil einer Verschwörung geholfen hat.</p>



<p>Diese Phase wird jedoch von der Kubakrise im Jahr 1962 sowie einem Überfall von Sadies Dunhills Ex-Mann unterbrochen und er kommt wieder mit ihr zusammen.</p>



<p>Währenddessen beobachtet er weiter Lee, um ihn vor dem Attentat aufzuhalten. Gleichzeitig versucht er alles, um die Vergangenheit von Lee nicht zu verändern und so ein Eingreifen vor dem Attentat zu erschweren. </p>



<p>Doch auf einmal muss er sich zwischen seinen beiden Leben als Lehrer und Zeitreiseagent entscheiden. Während die Vergangenheit wieder versucht, ihn aufzuhalten.</p>



<p>Und am Ende ist nicht ausgemacht, dass er sein eigentliches Ziel wirklich erreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rezension">Rezension</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="stephen-king">Alternative History von Stephen King</h3>



<p>Stephen Kings <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> ist einiger der wenigen Fälle, in denen sich ein bereits sehr berühmter Schriftsteller an das Thema <a href="https://ankerpunkte-blog.de/alternative-geschichte/">Alternative History</a> heranwagt.</p>



<p>Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, weshalb er zu den beliebtesten Schriftstellern der letzten Jahrzehnte gehört.</p>



<p>So ist der mehr als 1.000-Seiten lange Roman (siehe Bild unten) sehr komplex aufgebaut, aber unheimlich spannend zu lesen. Dabei folgt Stephen King einem sehr detaillierten Stil, der aber selten langatmig wirkt. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="926" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Buchcover-Der-Anschlag.jpg?resize=600%2C926&#038;ssl=1" alt="Buchcover von &quot;Der Anschlag&quot; des Autors Stephen King" class="wp-image-6152" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Buchcover-Der-Anschlag.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Buchcover-Der-Anschlag.jpg?resize=194%2C300&amp;ssl=1 194w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Eigenes Bild)</figcaption></figure>



<p>Stattdessen baut er in <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> eine dichte Atmosphäre der USA zwischen 1958 und 1963 auf. </p>



<p>Angesichts der Details war es aber schwierig für mich, überall die historische Korrektheit in <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> festzustellen. Wobei Stephen King im Nachwort auch einige schriftstellerische Freiheiten transparent macht.</p>



<p>Dabei lässt er aus der Perspektive der Hauptfigur Jake Epping einerseits  Schwärmerei für die gute alte Zeit erkennen. Zum Beispiel, was das Essen oder die Freundlichkeit der Menschen angeht.</p>



<p>Andererseits zeigt er bei dessen Weg durch die USA auch die Nachteile wie die Umweltverschmutzung durch die unregulierte Industrie und den noch ungezügelteren Rassismus gegen Afroamerikaner. Auch die fast selbstverständliche Gewalt gegen Frauen in dieser Zeit thematisiert er immer wieder.</p>



<p>Zuletzt finden sich im Roman neben vielen Hinweisen auf Lieder und Bücher zahlreiche Anspielungen auf andere Werke von Stephen King: So taucht der Ort Derry auf, in dem unter anderem sein bekanntester Roman <em>&#8222;ES&#8220;</em> spielt.</p>



<p>Auch das Meta-Thema, &#8222;die Vergangenheit&#8220;, die sich als monströse unsichtbare Macht einer Veränderung durch die Hauptfigur entgegenstellt, erinnert an andere Romane.</p>



<p>Doch vor allem sind es – und das dürfte wiederum ein Meta-Thema von Stephen King sein – die Menschen, die in <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> monströs handeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="schmetterlings-effekt">Der <em>&#8222;Schmetterlings-Effekt&#8220;</em> bei <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em></h3>



<p>Einen breiten Raum in <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> nimmt der <em>&#8222;Schmetterlings-Effekt&#8220;</em> ein.</p>



<p>Dieser besagt, dass selbst kleine Veränderungen in einem bisher stabilen System zu großen Veränderungen (siehe Illustration unten) führen können. Einer der Begründer der Chaos-Theorie, der Meteorologe Edward Lorenz,  beschrieb diese physikalische Gesetzmäßigkeit mit der Frage, ob der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien eventuell einen Tornado in Texas auslösen könne.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="621" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Schmetterlingseffekt.jpg?resize=600%2C621&#038;ssl=1" alt="Illustrationen eines Schmetterlings mit Wellen, die von ihm ausgehen" class="wp-image-6158" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Schmetterlingseffekt.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2023/08/Schmetterlingseffekt.jpg?resize=290%2C300&amp;ssl=1 290w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Nikki Zalewski/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Daher ist dieser Effekt eines der beliebtesten Motive in der Alternative History und <a href="https://ankerpunkte-blog.de/alternative-geschichte/uchronie-steampunk/">der Science-Fiction</a>.</p>



<p>So ist Jake Epping häufig mit Spekulationen konfrontiert, wie er am besten die Vergangenheit ändern kann, ohne durch andere Änderungen negative Folgen hervorzurufen.</p>



<p>Beim Lesen &#8222;leidet&#8220; man richtig mit ihm und seinem Hadern, welche Entscheidung die Richtige ist und wie er sich zwischen seinem Leben als Lehrer in Jodie und seiner unfreiwilligen Rolle als Zeitreiseagent entscheiden will.</p>



<p>Dabei ist ein durchaus ironischer Hinweis im Roman versteckt: Zeitweise sieht es so aus, als hätte er als Lehrer mehr Einfluss auf seine Mitmenschen in der Vergangenheit als in seiner Rolle als Zeitreiseagent.</p>



<p>Dabei schont Stephen King wenig erwartet den Lesenden auch nicht. Der <em>&#8222;Schmetterlings-Effekt&#8220;</em> zeigt sich häufig in kleinen Handlungen der Figuren, die zu negativen Konsequenzen im Großen wie im Kleinen führen.</p>



<p>Auch zeigt <em>&#8222;Der Anschlag&#8220;</em> am Ende, dass Wunschdenken über die Vergangenheit manchmal auch besser Wunschdenken bleiben sollte. Und als Basis für Eingriffe in die Vergangenheit nicht immer die beste Grundlage ist. Immerhin gibt es für Jake Epping eines der bitter-süßesten Abschlusskapitel, die ich je gelesen habe.</p>



<p>Daher empfehle ich den Roman sehr gerne weiter, denn die 1.000 Seiten sind schneller gelesen als man erwarten könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="quellenliteratur">Quellen und Literatur</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stephen King: Der Anschlag. München 2013.<a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14158&amp;awinaffid=1574010&amp;clickref=Der+Anschlag&amp;ued=https%3A%2F%2Fwww.thalia.de%2Fshop%2Fhome%2Fartikeldetails%2FA1027079611" target="_blank" rel="sponsored noopener"><img decoding="async" border="0" src="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3524487&amp;v=14158&amp;q=377601&amp;r=1574010" alt="Thalia Button"></a></li>



<li>GEO Epoche: John F. Kennedy. Kuba, Apollo, Rassenunruhen, Vietnam: Tausend Tage, die Amerika veränderten. November 2009.</li>



<li>Sven Felix Kellerhoff: <a href="https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article235164160/Lee-Harvey-Oswald-So-seltsam-war-Kennedys-Moerder.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kommunist, Überläufer, Attentäter – so seltsam war Kennedys Mörder.</a> Lee Harvey Oswald, auf: welt.de (22.11.2021).</li>



<li>Sven Felix Kellerhoff: <a href="https://www.welt.de/geschichte/article248686180/Mord-an-John-F-Kennedy-Leben-und-Tod-des-Attentaeters-Lee-Harvey-Oswald.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lee Harvey Oswald lebte so seltsam, wie er starb.</a> Kennedy-Attentat, auf: welt.de (24.11.2023).</li>



<li>Sven Felix Kellerhoff: <a href="https://www.welt.de/geschichte/article248631028/Attentat-auf-John-F-Kennedy-Die-Beweise-und-die-Verschwoerungstheorien.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum alle Beweise den Verschwörungstheorien nichts anhaben können.</a> Mord an John F. Kennedy, auf: welt.de (22.11.2023).</li>



<li>Norbert Lossau: <a href="https://www.welt.de/wissenschaft/article247167490/Chaos-Theorie-Was-hinter-dem-Schmetterlingseffekt-steckt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Was hinter dem „Schmetterlingseffekt“ steckt.</a> Chaos-Theorie, auf: welt.de (31.08.2023).</li>
</ul>
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		<title>1602: Marvel 1602 von Neil Gaiman</title>
		<link>https://ankerpunkte-blog.de/science-fiction-fantasy/marvel-1602-neil-gaiman/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bastian Vergnon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 12:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane und Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Science-fiction und Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur die reale Geschichte bietet Potenzial für &#8222;Alternative History&#8220;. Auch in den fiktiven Comic-Universen von Marvel gibt es viele alternative Geschichten. Ankerpunkt Das goldene Zeitalter Englands Das Zeitalter der Königin Elisabeth I. (1533-1603, siehe Bild) galt als erstes &#8222;Goldenes Zeitalter&#8220; Englands. Während ihrer Regentschaft von 1558 bis 1603 gelang es dem Königreich, sich als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht nur die reale Geschichte bietet Potenzial für &#8222;Alternative History&#8220;. Auch in den fiktiven Comic-Universen von Marvel gibt es viele alternative Geschichten.</p>



<span id="more-2398"></span>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#ankerpunkt">Ankerpunkt</a>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#goldeneszeitalter">Das goldene Zeitalter Englands</a></li>



<li><a href="#roanoke">Die verlorene Kolonie Roanoke</a></li>



<li><a href="#inszenierung">Die Meisterin der Inszenierung</a></li>
</ul>
</li>



<li><a href="#inhalt">Inhalt</a>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#helden">Die Helden von Marvel im Jahr 1602</a></li>



<li><a href="#alternativwelt">Der drohende Untergang der Alternativwelt</a></li>
</ul>
</li>



<li><a href="#rezension">Rezension</a><br><br><a href="#quellenliteratur">Quellen und Literatur</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="ankerpunkt">Ankerpunkt</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="goldeneszeitalter">Das goldene Zeitalter Englands</h3>



<p>Das Zeitalter der Königin Elisabeth I. (1533-1603, siehe Bild) galt als erstes &#8222;Goldenes Zeitalter&#8220; Englands. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="687" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Portraet-Elisabeth-I.jpg?resize=600%2C687&#038;ssl=1" alt="Historisches Porträt von Elisabeth I." class="wp-image-2456" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Portraet-Elisabeth-I.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Portraet-Elisabeth-I.jpg?resize=262%2C300&amp;ssl=1 262w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Everett Collection/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Während ihrer Regentschaft von 1558 bis 1603 gelang es dem Königreich, sich als gleichberechtigte Macht gegenüber den bis dahin dominierenden Ländern Spanien, Portugal und Frankreich zu etablieren.</p>



<p>Besonders die Hauptstadt London entwickelte sich unter Elisabeth I. zur europäischen Metropole.</p>



<p>Das Land legte so die Grundlagen für seine spätere See- und Weltmacht. Wegmarken waren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1559 die Erneuerung des <em>&#8222;Act of Supremacy&#8220;</em>, der festlegte, dass nicht der Papst, sondern die englische Krone das Oberhaupt der anglikanischen Kirche war. Ebenso setzte Elisabeth I. die protestantische Gottesdienstordnung wieder ein.</li>



<li>1570 die Exkommunikation durch den Papst, der damit alle katholischen Untertanen vom Treueeid gegenüber Elisabeth I. entband und stattdessen zum Widerstand aufforderte.</li>



<li>1577 bis 1580 die Weltumseglung von Franics Drake, die als Höhepunkt des erfolgreichen Kaperkrieges gegen die spanischen Kolonien in Mittel- und Südamerika galt.</li>



<li>1585 die ersten Versuche, in Nordamerika Kolonien zu gründen.</li>



<li>1587 die Hinrichtung der ehemaligen schottischen Königin Maria Stuart, die bis dahin die Hoffnung der englischen Katholiken bei einem Tod von Elisabeth war.</li>



<li>1588 der Sieg über die <em>&#8222;Spanische Armada&#8220;</em>, die eine Invasion und Rekatholisierung der Britischen Inseln einleiten wollte.</li>
</ul>



<p>Zudem etablierte sich England endgültig als anglikanisch-protestantisch und damit stark anti-katholisch. Dies führte zu mehreren Verschwörungen gegen die unverheiratete Königin.</p>



<p>Als Gegenmaßnahme etablierte ihr Staatssekretär Francis Walsingham aus eigenen Mitteln ein europaweites Spionagenetzwerk. Er warb dabei nicht nur an ausländischen Höfen Spione an, sondern ließ auch in England selbst katholische Gruppen unterwandern oder durch Folter ausheben. Dies galt als Start für die moderne Spionage.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="roanoke">Die verlorene Kolonie Roanoke</h3>



<p>Jedoch gab es auch Rückschläge: Vor allem die versuchte Gründung der Kolonie Roanoke im heutigen North Carolina gilt bis heute als Mysterium der <a href="https://ankerpunkte-blog.de/verschwundene-reiche/geschichte-usa/">Geschichte der USA</a>.</p>



<p>1587 hatte John White auf einer Binneninsel an der Küste eine Kolonie gegründet, die erstmals aus Handwerkerfamilien bestand und daher größere Überlebenschancen haben sollte. Er benannte sie zu Ehren der Königin <em>&#8222;Virginia&#8220;</em>, ebenso wie seine dort als erstes Kind geborene Tochter.</p>



<p>Im selben Jahr verließ er die Kolonie, um Angesichts von Dürren und zunehmenden Konflikten mit einheimischen Stämmen Hilfe aus dem Mutterland zu holen. Dort saß er allerdings wegen der Invasion der <em>&#8222;Spanischen Armada&#8220;</em> bis 1590 fest.</p>



<p>Als er nach drei Jahren zurückkehrte, war die Kolonie verlassen und die Kolonisten verschwunden.</p>



<p>Er fand noch auf einem Stück Palisade das eingeritzte Wort <em>&#8222;Croatoan&#8220;</em> (siehe Bild), das auf einen befreundeten Indianerstamm hinwies. Dennoch blieb das Rätsel der <em>&#8222;Lost Colony&#8220;</em> bis heute nicht abschließend gelöst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="370" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Roanoke-Croatoan.jpg?resize=600%2C370&#038;ssl=1" alt="Historische Darstellung der zweiten Expedition nach Roanoke" class="wp-image-2457" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Roanoke-Croatoan.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Roanoke-Croatoan.jpg?resize=300%2C185&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Morphart Creation/Shutterstock)</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="inszenierung">Die Meisterin der Inszenierung</h3>



<p>Trotz solcher Rückschläge erwies sich Elisabeth I.  in ihrer gesamten Regierungszeit nicht nur als kompetente Regentin, sondern wusste sich auch geschickt zu inszenieren. </p>



<p>Dies zeigt sich zum Beispiel in ihrer Statue (siehe Bild) in der Fort Raleigh National Historic Side in Manteo. Diese Einrichtung beschäftigt sich auch mit der Kolonie Roanoke.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="811" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Statue-Elisabeth-Roanoke.jpg?resize=600%2C811&#038;ssl=1" alt="Foto einer Statue von Königin Elisabeth I." class="wp-image-2459" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Statue-Elisabeth-Roanoke.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Statue-Elisabeth-Roanoke.jpg?resize=222%2C300&amp;ssl=1 222w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption"> (Zack Frank/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Sie ließ sich zum Beispiel als jungfräuliche Königin, die <em>&#8222;Virgin Queen&#8220;</em> verehren, und kaschierte so die Kritik an ihrer fehlenden Heirat und dem Mangel eines legitimen Erben für den Thron.</p>



<p>Wie stark sie das Prinzip der Inszenierung verinnerlicht hatte, zeigte ein Ausspruch von ihr: <em>&#8222;Wir Fürsten sind wie auf Bühnen gestellt, der ganzen Welt zum Angesicht.&#8220;</em></p>



<p>Das Ende der Regierungszeit war dagegen überschattet von Aufständen in Irland, ihrer immer strengeren Religionspolitik und dem immer noch andauernden Konflikt mit Spanien.</p>



<p>Als sie am 24. März 1603 an einem Fieber starb, benannte sie den schottischen König Jakob VI., englisch James, zum Nachfolger. </p>



<p>Dieser zeigte sich als durchaus fähiger König, war aufgrund seiner relativ offenen Homosexualität, seiner Befürwortung von Hexenverfolgungen und seiner Konflikte mit dem englischen Parlament in England durchaus umstritten.</p>



<p>Erst in späterer Zeit stieg Elisabeth I. endgültig zum englischen Nationalmythos auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="inhalt">Inhalt</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="helden">Die Helden von Marvel im Jahr 1602</h3>



<p>Der Comic beginnt wie im Titel angedeutet am Ende der Regierungszeit von Königin Elisabeth I. und folgt dabei parallel mehreren Erzählsträngen, die sich nach und nach verbinden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="836" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Marvel-1602-1.jpg?resize=600%2C836&#038;ssl=1" alt="Cover von Marvel 1602" class="wp-image-2528" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Marvel-1602-1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Marvel-1602-1.jpg?resize=215%2C300&amp;ssl=1 215w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Eigenes Bild)</figcaption></figure>



<p>Über England kommt es zu unerklärlichen Wetterphänomenen, die unter der Bevölkerung für Aufruhr und Weltuntergangbefürchtungen sorgen. </p>



<p>Die Königin beauftragt daraufhin ihren Geheimdienstchef Sir Nicholas Fury und ihren Hofarzt Stephen Strange, den Gründen dafür nachzugehen. </p>



<p>Als Fury mit seinem Assistenten Peter Parquah von einem Attentäter angegriffen wird, verdichten sich die Hinweise, dass noch andere Gefahren im Dunkeln lauern.</p>



<p>Stephen Strange wartet inzwischen auf einen geheimen Schatz der Templer, der eventuell eine Lösung bietet. Doch sein Diener Matthew Murdoch wird auf dieser Mission von seiner Partnerin Natascha an den Grafen Otto von Doom aus Latveria verraten. </p>



<p>In Spanien will die Inquisition dagegen einen Menschen mit Flügeln verbrennen. Dieser wird aber vorher von einer Gruppe Mutanten unter der Führung von Scotius Summerisle gerettet.</p>



<p>Doch der Großinquisitor, der die <em>&#8222;Hexenbrut&#8220;</em> aus der Schule von Carlos Javier weiter vernichten will, konspiriert mit dem schottischen König James, der ebenfalls gegen Magier und Hexen vorgehen will.</p>



<p>Zuletzt kommt das junge Mädchen Virginia Dare aus der nordamerikanischen Kolonie mit ihrem indianischen Beschützer Rojhaz in London an. Sie will die Königin um Hilfe bitten, da die Kolonie bisher nur durch Rohjaz überlebt hatte. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="alternativwelt">Der drohende Untergang der Alternativwelt</h3>



<p>Die Entwicklung verschärft sich, als die Wetterphänomene tatsächlich die Welt gefährden. </p>



<p>Gleichzeitig <a href="https://ankerpunkte-blog.de/mittelalter/pavane-keith-roberts/">fällt Königin Elisabeth einem Attentat</a> von Dooms zum Opfer und James als neuer König befielt Fury die Schule von Javier anzugreifen.</p>



<p>Als das Reich Latveria in den Fokus gerät, stellt sich heraus, dass von Doom dort vier Menschen gefangen hält, mit deren Wissen er sein Attentat vorbereitet hat: die verschollenen Mitglieder der Fantastick-Crew.</p>



<p>Am Ende zeigt sich, dass nur, wenn alle zusammenarbeiten, der drohende Weltuntergang aufgehalten wird. Und dass das Auftauchen der Helden im Jahr 1602 kein Zufall ist.</p>



<p>Um die Welt zu retten und das Rätsel zu lösen, müssen sie zum Ursprung der Phänomene reisen: die nordamerikanische Kolonie – Roanoke.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rezension">Rezension</h2>



<p><em>&#8222;Marvel 1602&#8220; </em> beginnt mit einer guten Einführung: Sowohl in das Zeitalter von Königin Elisabeth I. als auch was die Protagonisten betrifft.</p>



<p>Die Bilder und das Setting fangen die damalige Zeit gut ein, auch wenn durch die Helden die Umgebung teilweise eine andere ist als in der Realität des Jahres 1602.</p>



<p>Auch erscheinen mir manche Zeichnungen noch stark mittelalterlich geprägt. So zum Beispiel, wenn Soldaten mit Schwert und Schild, aber nicht mit Musketen bewaffnet sind.</p>



<p>Auch bettet die Geschichte die Charaktere gut in das Zeitalter, dessen Möglichkeiten, Kultur (siehe Bild) und Wissenschaften ein. So spekulieren die Charaktere über die Vorkommnisse gut aus dem Wissensstand der damaligen Zeit heraus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="353" src="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Kleidung-Elisabethanisches-Zeitalter.jpg?resize=600%2C353&#038;ssl=1" alt="Historische Darstellung der Kleidung um 1602." class="wp-image-2454" srcset="https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Kleidung-Elisabethanisches-Zeitalter.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https://i0.wp.com/ankerpunkte-blog.de/wp-content/uploads/2021/02/Kleidung-Elisabethanisches-Zeitalter.jpg?resize=300%2C177&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">(Morphart Creation/Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Das Auftauchen der Helden gibt dem Comic neben der eigentlichen Handlung einen zweiten, guten Spannungsbogen.</p>



<p>Einige wie Fury sind relativ schnell erkennbar. Bei anderen macht es durchaus Spaß, zu rätseln, wo und wie sie in der Geschichte erscheinen.</p>



<p>Die Geschichte spielt auch explizit damit, einige bekannte Helden zuerst zu verbergen und erst am Ende deren Rolle aufzudecken. </p>



<p>Währenddessen nimmt sich der Comic Zeit, die Charaktere einzuführen und einzelne Motivationen zu beleuchten. Dabei beschäftigen sich einige Seiten nur mit den Gedanken der Charaktere und die Texte dazu haben mir sehr gut gefallen.</p>



<p>Für Fans von Marvel, die noch mehr mit den Hintergründen der Comics und der Charaktere vertraut sind, dürfte das noch mehr gelten.</p>



<p>Es passt auch gut zum Ankerpunkt des <em>&#8222;Elisabethanischen Zeitalters&#8220;</em>, dessen Namensgeberin, wie oben erwähnt, eine Meisterin der Inszenierung und damit des Erzählens ihrer eigenen Geschichte war.</p>



<p>Ärgerlich ist allerdings, dass die Geschichte nicht für sich stehen kann, sondern wieder ein <em>&#8222;Deus ex machina&#8220;</em> alles auslöst.</p>



<p>Letzteres wirft aus meiner Sicht einen Schatten auf einen Comic, der <a href="https://ankerpunkte-blog.de/alternative-geschichte/">eine gute Alternative History</a> des Marvel Universums bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="quellenliteratur">Quellen und Literatur</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neil Gaiman: Marvel 1602. März 2010.<a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14158&amp;awinaffid=1574010&amp;clickref=Marvel+1602&amp;ued=https%3A%2F%2Fwww.thalia.de%2Fshop%2Fhome%2Fartikeldetails%2FA1056954951" target="_blank" rel="sponsored noopener"><img decoding="async" src="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3524487&amp;v=14158&amp;q=377601&amp;r=1574010" border="0" alt="Thalia Button"></a></li>



<li>GEO Epoche: England. Aufstieg einer Großmacht. 1066-1660. Oktober 2011.<a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14158&amp;awinaffid=1574010&amp;clickref=Marvel+1602&amp;ued=https%3A%2F%2Fwww.thalia.de%2Fshop%2Fhome%2Fartikeldetails%2FA1013161435" target="_blank" rel="sponsored noopener"><img decoding="async" src="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3524487&amp;v=14158&amp;q=377601&amp;r=1574010" border="0" alt="Thalia Button"></a></li>



<li>GEO Epoche: London. Geschichte einer Weltstadt. 1558-1945. Juni 2005.</li>



<li>Ulli Kulke: <a href="https://www.welt.de/kultur/history/article106323993/Auch-eine-jungfraeuliche-Koenigin-braucht-einen-Lover.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auch eine jungfräuliche Königin braucht einen Lover.</a> Queen Elizabeth I., auf: welt.de (10.06.2012).</li>



<li>Ulli Kulke: <a href="https://www.welt.de/geschichte/article130478414/Der-erste-Geheimdienst-entstand-gegen-Katholiken.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der erste Geheimdienst entstand gegen Katholiken.</a> Überwachung, auf: welt.de (23.07.2014).</li>



<li>Berthold Seewald: <a href="https://www.welt.de/geschichte/article122884261/Das-aelteste-Raetsel-der-USA-wird-entschluesselt.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das älteste Rätsel der USA wird entschlüsselt.</a> „Lost Colony“, auf: welt.de (13.12.2013).</li>



<li>SPIEGEL Geschichte: Britanniens Krone. Von den Angelsachsen bis zur Königin Elizabeth II. Juli 2014.<a href="https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=14158&amp;awinaffid=1574010&amp;clickref=Marvel+1602&amp;ued=https%3A%2F%2Fwww.thalia.de%2Fshop%2Fhome%2Fartikeldetails%2FA1059829654" target="_blank" rel="sponsored noopener"><img decoding="async" src="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3524487&amp;v=14158&amp;q=377601&amp;r=1574010" border="0" alt="Thalia Button"></a></li>
</ul>
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