Dr. Bastian Vergnon

  1. Ich und die alternative Geschichte
  2. Geschichte bis zur Doktorarbeit
  3. Social Media, SEO und der Ankerpunkte Blog
  4. Die Arbeit „neben“ dem Ankerpunkte-Blog
  5. Kontakt, Quellen und Literatur
Foto des Autors und Blogbetreibers
Blogbetreiber und Autor: Bastian Vergnon
(Foto: fotografie-ruidl.de)

Ich bin derzeit als Projektleiter für die Themen Digitalisierung, Innovation, Gründung und Smart City „im Hauptberuf“ unterwegs. Daneben leite ich auf Honorarbasis Seminare für Social Media in der Politik.

Seit meiner Schulzeit bin ich aber nie von meiner wahren Leidenschaft, der (alternativen) Geschichte weggekommen.

Diese pflege ich seit Jahren mit eigenen Erzählungen sowie seit April 2020 als Autor und Betreiber dieses Blogs.

1. Ich und die alternative Geschichte

Zum Thema „alternative History“ kam ich über meinen Geschichtslehrer, der im Unterricht die Frage aufstellte, was gewesen wäre, wenn die Revolution von 1848 in Deutschland erfolgreich gewesen wäre.

Der Gedanke, welche Entwicklungen sich daraus für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ergeben würden (Kein „deutscher Sonderweg“, kein Erster Weltkrieg, kein Hitler, kein Zweiter Weltkrieg), ließ mich danach nie mehr los.

Anfang der 2000er Jahre veröffentlichte ich daher im Forum der Seite zeitenschmiede.de unter dem Username „Lorien“ erste Geschichten und Szenarien, zum Beispiel:

  • Wie wäre das 19. Jahrhundert verlaufen, wenn die Revolution von 1848 erfolgreich gewesen wäre?
  • Wie hätte der „Deutsche Krieg“ von 1866 anders verlaufen können?
  • Wie hätte sich der Nahe Osten entwickelt, wenn der Iran den „Ersten Golfkrieg“ gewonnen hätte?

Leider ging das Forum 2003 wegen technischer Probleme offline. Seitdem habe ich nach einem Platz gesucht, an dem ich meine Geschichten veröffentlichen kann.

Diesen Platz übernimmt der Ankerpunkte Blogs seit April 2020.

2. Geschichte bis zur Doktorarbeit

Das fachliche Wissen für meine Erzählungen habe ich zuerst im Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg erworben. Meine Schwerpunkte waren römische und spätantike Geschichte sowie das 19. und 20. Jahrhundert.

Danach war ich unter anderem am Institut für Zeitgeschichte, im bayerischen Landtag und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg tätig.

2018 erschien als „Krönung“ meine Doktorarbeit „Die sudetendeutschen Sozialdemokraten und die bayerische SPD 1945 bis 1978“ im Verlag Peter Lang.

Foto der Doktorarbeit "Die sudetendeutschen Sozialdemokraten und die bayerische SPD 1945 bis 1978" in den Händen des Autors
Die Doktorarbeit „Die sudetendeutschen Sozialdemokraten und die bayerische SPD 1945 bis 1978“ erschien 2017 im Verlag Peter Lang.
(Foto: fotografie-ruidl.de)

3. Social Media, SEO und der Ankerpunkte Blog

Für einen Alternative History Blog brauchte ich aber nicht nur mein Geschichtswissen, Lust am Schreiben und Kreativität.

Die technischen Kenntnisse, um den Blog aufzuziehen, habe ich in mehreren Jahren Arbeit als Online-Marketing Manager durch „learning by doing“ erworben. Hier war ich vor allem in den Themen Webredaktion, SEO und Social Media tätig.

Mein Ziel ist es mit diesem Wissen nicht nur einen Blog mit gut geschriebenen und plausiblen alternativen Geschichten aufzuziehen, sondern auch über neue Kanäle Geschichtsinteressierte für diesen Themenbereich zu begeistern.

Meine technischen Kenntnisse tobe ich aber nicht nur im Ankerpunkte Blog aus.

4. Die Arbeit „neben“ dem Ankerpunkte-Blog

Nebenbei arbeite ich als Seminarleiter für die KommunalAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung in Regensburg. Hier schule ich Kommunalpolitiker und solche, die es werden wollen, im Thema „Politische Kommunikation in Social Media“.

An meinem „Hauptarbeitsplatz“, der OTH Amberg-Weiden, arbeite ich als Projektkoordinator in der Gründungsförderung mit dem Schwerpunkt auf digitale und innovative Gründungen.

Dabei halte ich Vorträge, organisiere Veranstaltungen und Marketingaktionen, scoute Hochschulprojekte mit Gründungspotenzial, berate Gründungsteams und vernetzte diese der Oberpfalz.

Bild von Bastian Vergnon bei einem Vortrag an der OTH Amberg-Weiden
Teil meiner Arbeit sind Vorträge wie hier bei „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“ im Mai 2019.
(Bild OTH Amberg-Weiden)

Zuletzt habe ich für mich in das Thema „Smart City“ entdeckt. Besonders beschäftigen mich die übergeordneten Ziele und die Ausführungen der unterschiedlichen digitalen Projekte vor Ort.

Denn wenn ich mich mit der Vergangenheit – und deren Alternativen – beschäftige, möchte ich auch die Zukunft der Städte und Regionen vor Ort nicht nur „smart“, sondern auch offen gestalten.

5. Kontakt, Quellen und Literatur

Alternative History

Doktorarbeit

  • Bastian Vergnon: Die sudetendeutschen Sozialdemokraten und die bayerische SPD 1945 bis 1978, Frankfurt am Main 2017.
  • Bastian Vergnon: Das Banner steht, wenn der Mann auch fällt? Der sozialdemokratische Widerstand an der tschechisch-bayerischen Grenze von 1933 bis 1938; in: Markus Meinke: Die tschechisch-bayerische Grenze im Kalten Krieg in vergleichender Perspektive. Politische, ökonomische und soziokulturelle Dimension (Regensburger Studien 17), Regensburg 2011, Seite 23-33.
  • Bastian Vergnon: Der unbekannte sudetendeutsche Vorsitzende Volkmar Gabert (1923-2003); in: Aussiger historische Zeitschrift 2011/1, Aussig 2011, Seite 63-81.
  • Bastian Vergnon: „Wie viele haben d’Regensburger?“ Sudetendeutsche Sozialdemokraten in Regensburg; in: SPD-Stadtverband Regensburg: 140 Jahre SPD Regensburg 1869-2009, Regensburg 2009, Seite 43-44.

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