1. Berufsethos der Historiker versus alternative Geschichten
  2. Alternative Geschichte als Nutzen für die Wissenschaft
  3. Kontrafaktische Methodik in der Geschichtswissenschaft
  4. Ziele von alternativen Szenarien in der Wissenschaft
  5. Bewusstsein für die Freiräume von Geschichte
  6. Alternativgeschichtliche Lektionen für die Gegenwart

    Quellen und Literatur

Eine große Mehrheit der Geschichtswissenschaft beantwortet die Frage des Geschichtsphilosophen Aviezer Tucker, „Wozu sind kontrafaktische Geschichtsdarstellungen jenseits einer unterhaltsamen Erprobung unserer Vorstellungskraft gut?“, mit einem „gar nicht.“ Warum ist das so?

1. Berufsethos der Historiker versus alternative Geschichten

Dies liegt aus meiner Sicht im Selbstbild dieser Gruppe begründet. Ein Historiker sucht immer nach einer Erklärung für die Entwicklung der Geschichte. Ziel ist es, (göttliche) Unabwendbarkeit und Zufall in historischen Ereignissen durch von Literatur und Quellen bewiesene Thesen und Fakten zu ersetzen. Ein Historiker, der keine entsprechenden Erklärungen anbieten kann, ist aus diesem Blickwinkel nicht anders als ein mehr oder minder amateurhafter (Dorf-)Chronist.

Daher sind ihm alternative Szenarien durch ihre Betonung des Zufalls zuwider. Durch solche Spekulationen verliert nach Meinung vieler Historiker die Geschichtswissenschaft und damit der komplette Berufsstand die Grundlage der eigenen Arbeit.

Bibliothek mit Buch und Richterhammer im Vordergrund
Ein Historiker, der kein fundiertes Urteil über ein geschichtliches Ereignis abgeben kann, gilt als amateurhaft. Doch ab wann werden Urteile alternativlos?
(Chinnapong/Shutterstock)

Besonders marxistisch geprägte Historiker hassen daher Alternative History. Von allen Geschichtsschulen sind sie der festesten Überzeugung, dass Geschichte nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten abläuft und sie diese bereits entschlüsselt haben. Indem ein Alternative History Szenario hier Alternativen zum alternativlosen Klassenkampf aufbaut, zerstört es dieses Geschichtsbild komplett.

Ähnlich verhält es sich mit Historikern der Kultur- und Sozialgeschichte, die große Entwicklungslinien als Treiber der Geschichte betrachten und nicht den Zufall oder Individuen mit ihren Entscheidungen.

In diesen Theorien ist es auch deutlich schwerer, nachvollziehbare Kausalketten für alternative Geschichten aufzubauen. Denn wenn nur große gesellschaftliche Entwicklungen die Geschichte bestimmen, haben andere Akteure wenig oder keinen Spielraum für alternative Entwicklungen.

Daher zitieren diese kritischen Historiker gerne ein Bonmot des französischen Philosophen und Mathematikers Blaise Pascal. Sie wollen damit die Frage des Zufalls in der alternativen Geschichte ins Lächerliche ziehen:

Die Nase der Kleopatra, wäre sie kürzer gewesen, die Weltgeschichte hätte einen ganz anderen Verlauf genommen.

Blaise Pascal

In diesem Szenario wäre Kleopatra durch eine kleinere Nase weniger attraktiv auf die römischen Feldherrn Julius Cäsar und Marc Antonius. Dies hätte den Lauf der römischen Geschichte entscheidend beeinflusst.

Daher bleibt Alternativ History gerade in Deutschland noch eine höchst umstrittene und kaum angewandte Methodik. Unter einer Mehrheit der deutschen Historiker gilt noch das Diktum des Gründers der deutschen Geschichtswissenschaft, Leopold von Ranke, dass diese objektiv darzustellen muss, „wie es eigentlich gewesen“ ist. Dieses Zitat von 1824 wird gerne so verstanden, dass sich jegliche Spekulation verbietet.

Auch, wenn Historiker die unterschiedlichen Möglichkeiten der Vergangenheit zur Einordnung bräuchten. Meiner Meinung nach begehen hier aber manche Historiker aus Angst vor dem alternativgeschichtlichen Tod lieber methodischen Selbstmord. Sie sind es gewohnt, für eine Entwicklung oder ein Ereignis mehrere Gründe aufzudecken. Danach wird zwar eine Hierarchie dieser Gründe untersucht. Aber da sich bereits viele Gründe für ein Ergebnis ergeben haben, wird die eigene Festlegung auf die Entwicklung nicht mehr infrage gestellt.

2. Alternative Geschichte als Nutzen für die Wissenschaft

Dabei passt Alternative History mit dem Fokus auf vielfältige Alternativen eigentlich gut zur postmodernen Geschichtswissenschaft. Diese betont normalerweise die Vielzahl von Standpunkten, Sichtweisen und Methodiken ihrer Arbeit.

Aber sie gerät meines Erachtens als Methodik direkt in die alte Diskussion unter den Historikern, welche Spielräume Individuen im Verlauf der geschichtlichen Entwicklung eigentlich haben.

Dabei sollte sich die Geschichtswissenschaft ein Beispiel an anderen Fächern nehmen: In der Philosophie, Psychologie, Wirtschaftswissenschaft und Soziologie werden Counterfactuals, also falsche oder nicht-existente Annahmen, regelmäßiger und ohne große Diskussion verwendet. Sie dienen in diesen Fächern als wenig umstrittenes Hilfsmittel, um wissenschaftliche Fragen genauer zu untersuchen.

Entsprechend können meiner Meinung nach „alternate Histories“ einen Nutzen haben. Natürlich sofern sie auf anerkannten Quellen der tatsächlichen Geschichte und wissenschaftlich anerkannten Standards basieren.

Schließlich gilt es als Grundsatz der Geschichtswissenschaft, dass die Erforschung der Vergangenheit diese nie vermeintlich „objektiv“ wiedergibt. Sondern sie konstruiert Ausschnitte immer neu. So wie individuelle Erinnerungen bei jedem Abruf gewisse Dinge betonen und andere abschwächen, kann die Forschung die Vergangenheit nie zu 100 Prozent vollständig wiedergeben. Daher muss sie solche Lücken immer mithilfe von Analysen und Interpretationen schließen.

Der Historiker Geld Tellenbach stellte fest, dass sich die Geschichtswissenschaft schon allein durch den Daseinszweck, aus unvollständiger Überlieferung die Vergangenheit zu rekonstruieren, in das Feld der „ungeschehenen Geschichte“ herauswagte.

Denn auch die Quellen lassen oftmals unterschiedliche Interpretationen der Vergangenheit zu. Dies stellt aus meiner Sicht durch die so entstandenen Varianten mehr als einen Schritt in Richtung Alternative History dar.

Hinzu kommt, dass sich Literatur und Wissenschaft in der Vermittlung der Inhalte oftmals näher sind als gedacht: Wer zum Beispiel als Althistoriker die römische Geschichte einem Laienpublikum näher bringen will, muss damit rechnen und planen, dass dieses seine Erkenntnisse und Bilder zu dieser Zeit häufig aus den Comics von „Asterix der Gallier“ hat.

Römische Legionäre in voller Rüstung und mit Schild.
Bei Legionären denkt der Laie gleich an die Soldaten in schwerer Rüstung und mit großen, rechteckigen Schilden, wie in Asterix.
(MinDof/Shutterstock)

Der Historiker Hugh Trevor-Roper wandte sich daher bei seiner Abschiedsvorlesung in Oxford 1980 gegen jeglichen Determinismus, also eindeutige Vorfestlegungen, in der Geschichtswissenschaft. Er brachte stattdessen „Alternative History“ als Möglichkeit der Analyse der verschiedenen historischen Möglichkeiten ins Spiel.

History is not merely what happend: it is what happend in the context of what might have happend.
Geschichte ist nicht nur was geschah: Sie ist, was geschah im Zusammenhang mit dem, was hätte geschehen können.“

Hugh Trevor-Roper

In der Geschichtswissenschaft heißt die dazugehörige Theorie „kontrafaktische Methodik“, also wörtlich ein „Vorgehen entgegen der Fakten“. Das heißt der Historiker trifft Annahmen, die nicht dem tatsächlichen historischen Ablauf entsprechen, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Er bleibt dabei zwar eng an den vorhandenen Quellen. Er verlässt diese aber teilweise bewusst, um Alternativen auf die Spur zu kommen.

3. Kontrafaktische Methodik in der Geschichtswissenschaft

Wichtig ist dabei, dass der Historiker die daraus resultierenden Szenarien jeweils auf ihre Plausibilität prüft. Dabei ist er wiederum auf die genaue Kenntnis der vorhandenen Quellen angewiesen. Nur so kann er naheliegende Annahmen von bloßen Spekulationen oder rein literarischen Erzählungen abgrenzen.

Das Problem für eine wissenschaftliche Nutzung der alternative History ist, dass sie mit zunehmender zeitlicher Dauer des Szenarios die Plausibilität nicht halten kann. Sie driftet mangels Quellenbelege mit ihren alternativen Kausalketten immer mehr in den Bereich der literarischen Spekulation ab.

Basiert diese Plausibilität aber wiederum „nur“ auf einigen Quellen oder einseitig auf bestimmten Theorien über den Ablauf von Geschichte, beißt sich aus meiner Sicht die kontrafaktische Katze in den Schwanz. Denn dann landen die Analysen mangels Quellenbasis wieder bei einem historischen Determinismus, den Alternative History eigentlich ausschließen soll.

Überblick über das Forum Romanorum, dass seit der Antike nur noch als Ruinen erhalten ist.
Gerade für die Antike ist die überlieferte Quellenbasis oftmals sehr dünn.
(Viacheslav Lopatin/Shutterstock)

Dieser Falle kann der Historiker nur entgehen, wenn er die Szenarien entweder zeitlich kurz hält oder seine Fragestellung auf kleine thematische Bereiche beschränkt.

Um selbst nicht in diese Gefahr zu geraten, habe ich in diesem Blog auch die Kategorien nach „historischen Hintergründen“, „imaginären Szenarien“, „fiktiven Geschichten“ und „Romanen und Filmen“ aufgetrennt. Somit sollte jedem User klar sein, wo die Wissenschaft endet und die Literatur beginnt.

4. Ziele von alternativen Szenarien in der Wissenschaft

Für mich bieten Alternative Geschichten daher für die Wissenschaft insofern einen Nutzen, indem kontrafaktische Szenarien helfen, die reale Entwicklung besser zu erklären. Zum Beispiel spekulierte der Wirtschaftshistoriker Robert Fogel in Railroads and American Economic Growth über die Frage, wie sich die USA ohne den Eisenbahnbau entwickelt hätten. Er wollte damit dessen Wichtigkeit für die tatsächliche Entwicklung des Landes aufzeigen.

Er beschränkte sich dabei auf eine rein technische Frage. Indem er die Eisenbahn schlicht aus der Wirtschaftsbilanz herausrechnete, erklärte er, dass ihr tatsächlicher Beitrag überschätzt wurde. Obwohl er für diese Analyse starken Widerspruch erntete, begründete das Komitee die Vergabe des Wirtschaftsnobelpreises 1993 an ihn ausdrücklich mit seiner Arbeit im Bereich der „counterfactual alternatives“.

Einfach Ereignisse oder Entwicklungen herauszurechnen mag zwar nahe an den Vorgaben für wissenschaftliches Arbeiten mit alternativen Geschichten liegen. Aus meiner Sicht schöpft es aber nie das ganze Potenzial der Methodik aus.

Um zuerst Hintergründe der realen Geschichte zu klären und die weiteren Entwicklungen in Szenarien und Geschichten auszubreiten, greife ich für die Szenarienanalyse in diesem Blog daher auf einen breiteren Ansatz zurück.

Deutsche Infanterie vor einem brennenden Dorf während der Operation Barbarossa
Die Komplexität, zum Beispiel des Zweiten Weltkriegs, wird eine rein rechnerische Spekulation nur in geringem Maße gerecht.
(Everett Collection/Shutterstock)

Denn Kausalzusammenhänge („Wenn, dann“) lassen sich eben nur komplett analysieren, wenn auch in ihren Alternativen („Was wäre wenn“) gedacht wird. Werden diese Alternativen nicht mitgedacht, ist die ganze Begründung für die Wichtigkeit eines historischen Ereignisses nicht überprüfbar.

Hier bin ich ganz beim französischen Historiker Braudel:

 „Auf [ihre] eigene Weise prüft [die alternative Geschichte] das Gewicht von Ereignissen, Episoden und Akteuren, die ihrer eigenen und anderer Leute Meinung nach für den gesamten Gang der Geschichte verantwortlich waren.“

Historiker Fernand Braudel

Kontrafaktische Erzählungen geben zusätzlich Auskunft über die damaligen Grenzen und Zwänge von Individuen bei verschiedenen Ereignissen. Sie helfen auf diese Weise zu erklären, weshalb sich die Geschichte so in der Realität entwickelt hat. Zum Beispiel, warum die Weimarer Republik unter den damaligen Umständen erfolglos blieb.

Voraussetzung dafür ist, dass sich der Historiker oder Autor ganz auf die damaligen Umstände einlässt. Auch wenn ihm zum Beispiel die Moralvorstellungen wie Duelle im Kaiserreich des 19. Jahrhunderts oder Hexenverfolgungen im 16. Jahrhundert widerstreben. Denn auch solche Einstellungen wandeln sich mit der Zeit und sind mit Blick auf die Zukunft einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen.

5. Bewusstsein für die Freiräume von Geschichte

Zuletzt bieten solche Arbeiten nach Alexander Demandt die Möglichkeit, das Bewusstsein des Historikers für die Freiräume von Geschichte zu schärfen. Ihm wird dadurch immer klar, dass die Vergangenheit nicht zwangsläufig auf die tatsächliche Gegenwart hinausgelaufen ist.

Auch führt sie nicht gerade zu einem bestimmten moralisch besserem Ziel- oder Endpunkt, wie es Religion, Philosophie und teilweise Politik häufig propagieren.

„Es geht darum, Geschichte um- und weiterzudenken, um eine Gedankenübung, die das historische Bewusstsein erweitert und von dem Wahn befreit, dass es nicht anders hätte kommen können.

Alexander Demandt

Demandt verwendet dazu das Bild eines Hauptwegs, der die tatsächlich geschehene Geschichte zeigt, und mehreren diesen begleitenden Nebenwegen. Diese abbrechenden, verwickelnden Pfade flankieren die „reale“ Geschichte und zeigen die einstmals möglichen, aber nie eingetretenen alternativen Ereignisse der Vergangenheit.

Foto von zwei Gleisen, die in den Nebel führen
Geschichte läuft nicht wieder ein Gleis bei strahlendem Sonnenschein in eine Richtung, sondern verzweigte und in Richtung einer nebeligen Zukunft.
(Nneirda/Shutterstock)

Alternative Geschichten zeigen, dass vermeintlich einzigartige Entwicklungen oder entscheidende Ereignisse nicht so relevant sind, wie es auf den ersten Blick erscheint. So hätte auch eine Niederlage der Griechen gegen die Perser nicht die Entwicklung einer republikanischen Staatsform verhindern müssen, da zum Beispiel den Germanen proto-republikanische Ordnungen bekannt waren.

Zusätzlich bieten alternative Geschichten als Methodik, eine neue Möglichkeit, um die tatsächliche Geschichte durch den Blickwinkel ihrer damaligen Alternativen besser darzustellen. Dies gilt auch für eine Hierarchie der möglichen Ursachen von historischen Ereignissen und Entwicklungen. So können Historiker besser klären, ob ein möglicherweise geänderter Faktor auch der entscheidende Grund für eine andere Entwicklung wäre.

Der Historiker […] muss gegenüber seinem Objekt einen indeterministischen Gesichtspunkt wahren. Er versetzt sich ständig in einen Augenblick der Vergangenheit, in dem die erkennbaren Faktoren noch verschiedene Ereignisse zulassen. Spricht er von Salamis, dann ist es noch möglich, dass die Perser siegen werden, spricht er vom Staatsstreich des Brumaire, so ist noch offen, ob Bonaparte nicht eine schmähliche Zurückweisung erfahren werde.

Johan Huzinga

So können alternative Geschichten auch die Begrenztheit und die Zwänge der Entscheidungen in der Vergangenheit klarer machen und teilweise dem von Wissenschaftlern theoretisch verhassten Wunschdenken der Gegenwart plausibel den Boden entziehen.

Damit ließe sich die kontrafaktische Methodik auch für den Geschichtsunterricht nutzen: So könnten Schüler darüber nachdenken, welche Folgen ein anderer Zweiter Weltkrieg auf die eigene Zeit und ihr individuelles Leben hätte.

Da ein solches Szenario aber einen hohen Zeitaufwand und eine hohe Sachkenntnis der Beteiligten voraussetzt, scheitert ein Einsatz bisher leider an den möglichen Ressourcen von Schulen.

6. Alternativgeschichtliche Lektionen für die Gegenwart

Diese gedankliche Freiheit für die Vergangenheit, die die alternative Geschichte aufzeigt, gilt meiner Meinung nach wiederum für die Gegenwart und Zukunft. Denn wenn die Vergangenheit im Guten wie im Schlechten nicht alternativlos war, ist es die Gegenwart auch nicht und wird es die Zukunft auch nicht sein.

Denn alternativgeschichtliche Szenarien zeigen, dass – wie für uns jetzt auch – für die Menschen der Vergangenheit die Zukunft ein unentdecktes und weitgehend unbekanntes Land war, in das sie sich quasi blind und mit dem Krückstock der eigenen Erkenntnis bewaffnet vortasten mussten.

Drei Pfiele, die von einem gemeinsamen Punkt abgehen.
Auch in der Gegenwart ist unklar, welcher Weg in die (bessere) Zukunft führt.
(Sasha Ka/Shutterstock)

Es gab für die Vergangenheit eben nie einen Hauptweg in die Zukunft, der sich klar sichtbar von möglichen Irrwegen absetzte. Wenn wir also im Moment damit hadern, dass die Zukunft unklar und unsicher ist, ist dies keine Katastrophe. Es ist der historische Normalfall.

Daher erteilt uns eine plausible alternative Geschichte eine Lektion für unser eigenes Verständnis von Vergangenheit und Gegenwart. Dies schließt, wie bereits erwähnt, an die heutige Geschichtswissenschaft an, die in der Theorie Vergangenheit und Erinnerung nicht eins zu eins wiedergeben will, sondern deren individuelle Konstruktionen erforscht.

So machen uns alternative Szenarien wieder die Entscheidungsfreiheit bewusst, die Menschen grundsätzlich haben. Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir Entscheidungen immer mit der Erkenntnis verschiedener Möglichkeiten treffen können und müssen. Sich diese unterschiedlichen Möglichkeiten bewusst zu machen, ist daher essenziell, um gute Entscheidungen zu treffen und später zu beurteilen.

Quellen und Literatur

  • Alexander Demandt: Es hätte auch anders kommen können. Wendepunkte deutscher Geschichte. Berlin 2015.
  • Johannes Dillinger: Uchronie. Ungeschehene Geschichte von der Antike bis zum Steampunk. Paderborn 2015.
  • Richard J. Evans: Veränderte Vergangenheiten. Über kontrafaktisches Erzählen in der Geschichte. München 2013.
  • Hans-Peter von Peschke: Was wäre wenn. Alternative Geschichte. Darmstadt 2016.

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