Was wäre gewesen, wenn der Erste Weltkrieg bereits 1906 ausgebrochen wäre? Ein historischer Roman aus dem Jahr 1905 versucht sich in durchaus realistischen Antworten.

Ankerpunkt

Die europäischen Mächte im Jahr 1906

Obwohl die Großmächte Europas Anfang des 20. Jahrhunderts die Welt beherrschten, erschien ihre Stärke gefährdet.

Denn neben der Herausforderung durch aufstrebende Mächte wie die USA oder Japan drohte aufgrund eines polarisierten Bündnissystems ständig ein blutiger Krieg.

Noch in den 1880er Jahren waren die Mächte des Kontinents durch ein vielschichtiges Netz aus Bündnissen verflochten gewesen.

So sorgte der Dreibund zwischen dem Deutschen Reich sowie Österreich-Ungarn und Italien dafür, dass sich Interessen der letzten beiden in der Adria und in den italienischsprachigen Gebieten der Donaumonarchie nicht zu einem offenen Konflikt ausweiteten.

Gleiches galt für den Rückversicherungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Russland. Der Vertrag sicherte die Beziehungen zwischen beiden Ländern gegenüber den zahlreichen Konflikten zwischen Russland sowie Österreich-Ungarn ab und verhinderte damit eine Eskalation zwischen den letzten beiden Mächten.

Auch war Großbritannien über ein eher lockeres Mittelmeerabkommen mit Österreich-Ungarn und Italien in dieses Absicherungssystem integriert.

Dieses konfliktdämpfende System zerfiel in den 1890er und 1900er Jahren immer mehr.

So standen sich spätestens 1907 grob gesagt zwei relativ feste Bündnisse gegenüber:

Auf der einen Seite der seit 1882 geschlossene Dreibund. Wobei Italien dort eine relativ selbstständige Rolle spielte.

Auf der anderen Seite hatten sich Frankreich und Russland seit 1894 verbündet. Großbritannien hatte sich diesem Bündnis 1904 durch die „Entente cordiale“ mit Frankreich und 1907 durch ein Abkommen mit Russland angenähert (siehe Karte von 1914).

Karte des Bündnissystems 1914
(Wikimedia-Autor CC-Lizenz: Furfur)

Beide Bündnissysteme hatten mehrere Reibungspunkte.

Zunächst war das Verhältnis zwischen der französischen Republik und dem deutschen Kaiserreich seit der vernichtenden Niederlage Frankreichs im deutsch-französischen Krieg 1870/71 und der anschließenden Annexion von Elsass-Lothringen dauerhaft belastet.

Zwischen Russland und Österreich-Ungarn verschärften sich komplexe Konflikte um den Einfluss auf dem Balkan, den das im Niedergang begriffene Osmanische Reich immer weniger beherrschen konnte.

1906 waren diese Bündnissysteme aber auch nicht komplett starr.

So schloss Großbritannien die Vereinbarungen mit Frankreich und Russland nur, um damit die eigenen Konflikte mit beiden Mächten besser steuern zu können.

Noch waren diese Partnerschaften nicht primär gegen das Deutsche Reich gerichtet.

Das „autonome“ Deutsche Reich

Im Deutschen Reich war die Wahrnehmung allerdings eine andere.

Das bis in die 1880er existierende Bündnissystem funktionierte auch deshalb, weil sich das Reich einer offensiven Interessenpolitik in Europa und in den entstehenden Kolonialreichen enthielt.

Diese Politik stieß in großen Teilen der adeligen, politischen Elite und dem wachsenden, nationalistischen Bürgertum auf Widerstand.

Sie sahen sich – nicht zu Unrecht – von den etablierten Groß- und Kolonialmächten ausgeschlossen und forderten eine von Bündnissystemen „unabhängigere“ Machtpolitik.

Diese als „neue Politik“ bekannte Strategie führte unter Kaiser Wilhelm II. und den Nachfolgern von Bismarck im Amt des Reichskanzlers zu verstärkten außenpolitischen Unsicherheiten.

Denn das auf „Autonomie“ und den bekannten „Platz an der Sonne“ abzielende Konzept war nicht durch strategische Grundsätze unterfüttert.

„Die Zeiten, wo der Deutsche dem einen seiner Nachbarn die Erde überließ, dem anderen das Meer und sich selbst den Himmel, wo die reine Doktrin thront – diese Zeiten sind vorüber. Wir wollen niemanden in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne.“

Staatssekretär des Äußeren Bernhard von Bülow 1897

Es folgte nur der Überzeugung, von Fall zu Fall durch das Zeigen von Stärke die eigenen Interessen durchzusetzen.

Diese Einstellung galt vor allem gegenüber Großbritannien, das dem Deutschen Reich offen zeigte, dass es die neue Kontinentalmacht nicht als gleichrangige Weltmacht respektierte.

Vor allem der Aufbau einer immer stärkeren deutschen Flotte (siehe Bild) galt als Beispiel für diese Strategie, die Teile des Bürgertums und der Kaiser begeistert unterstützten.

Deutsche Schlachtschiffe in der Nordsee kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs.
(Everett Historical/Shutterstock)

Dieses Flottenbauprogramm gefährdete zu keiner Zeit die britische Überlegenheit auf den Weltmeeren. Vor allem als die Royal Navy 1906 mit der „HMS Dreadnought“ einen neuartigen Schiffstyp in Dienst stellte, der alle bestehenden Hochseeflotten auf einen Schlag entwertete.

Schon vorher hatte sich aber in Deutschland die Flotte zu einem Zeichen der neuen Stärke für die nationalistisch gesinnte Öffentlichkeit entwickelt.

Am Ende schloss diese sogenannte „Weltpolitik“ zwar im Deutschen Reich selbst die nationalistischen Reihen, erwies sich aber als wenig ertragreich.

So reagierten die deutsche Politik sowie Öffentlichkeit überrascht und schockiert auf die Bekanntgabe des französisch-britischen Bündnisses 1904.

Nur die russische Schwäche in Folge der Niederlage im japanisch-russischen Krieg dämpfte die außenpolitische Gefährdung des Reiches etwas. Denn dem Zarenreich fehlten kurzfristig die Kräfte für militärische und außenpolitische Abenteuer.

Der unsichere Dreibund

Was die Lage des Deutschen Reichs zusätzlich schwächte, war der Zustand des eigenen Bündnissystems.

Besonders das Verhältnis zwischen Österreich-Ungarn und Italien belastete den Dreibund massiv.

Beide Großmächte erhoben Ansprüche auf Interessensphären auf dem Balkan, zum Beispiel im heutigen Albanien und Montenegro.

Am meisten überschnitten sich beide Ansprüche in Bezug auf die italienischsprachigen Gebiete der Donaumonarchie, zum Beispiel den Trentino oder die Hafenstadt Triest (siehe Bild aus der heutigen Zeit).

Panoramabild des Hafens der italienischen Stadt Triest
(Dinh Chi/Shutterstock)

Während das katholisch-konservative Lager Italiens eher zu einer Kooperation mit Wien tendierte, plädierte die liberal-säkulare Politik des Landes für einen Konfrontationskurs und ein „Risorgimento“ („Wiedererstehung“ oder „Wiedervereinigung“) mit Gebieten des Verbündeten.

Daher spielte das Königreich Italien eine durchaus unabhängige oder nach Sichtweise der deutsch-österreichischen Verbündeten unsichere diplomatische Rolle.

Zwar erneuerte das Land 1891, 1902 und 1912 den Dreibund. Gleichzeitig schloss es aber 1900 und 1902 Geheimabkommen mit Frankreich, die den Bündnisverpflichtungen im Dreibund entgegenstanden.

Inhalt

Der Weltkrieg im Jahr 1906

In dieser Lage setzt der fiktionale Roman „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“ von Ferdinand Grauthoff ein.

Wir stehen am Ende. Das furchtbare Jahr, in dem die alte Welt von Blut so rot war, ist vorrüber. Wir haben ihn gehabt, den frischen fröhlichen Krieg.

Ferdinand Grauthoff: 1906. Der Zusammenbruch der alten Welt.

Am 3. März 1906 nehmen die Spannungen zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien zu.

Besonders im Hafen von Apia in der deutschen Südseekolonie Samoa steigt die Kriegsgefahr. Denn hier treffen, unterstützt von den jeweiligen Seestreitkräften, die Interessen des Deutschen Reiches, Großbritanniens und der USA aufeinander.

Als die Lage dort eskaliert und deutsche sowie britische Schiffe aufeinander schießen, setzt das ein Bündnissystem in Gang, das im Frühjahr 1906 zum Weltkrieg führt.

Die meisten europäischen Mächte gruppieren sich im Konflikt zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich/Großbritannien um eine Seite (siehe Karte).

Karte des fiktiven Bündnissystems 1906
(Wikimedia-Autor CC-Lizenz: Furfur)

Belgien und die Niederlande werden im wahrsten Sinne des Wortes von den Ereignissen überrannt und schließen sich zwangsweise den Westmächten beziehungsweise dem Deutschen Reich an.

Italien übernimmt erst nach einem provokativen Ultimatum Englands seine Verpflichtungen aus dem Dreibund, erleidet aber vor Neapel und Tarent eine vernichtende Niederlage seiner Flotte.

Österreich mobilisiert zwar seine Armee zugunsten des Dreibunds, ist aber durch Aufstände in Prag und Ungarn gezwungen, die Hälfte der Truppen im Land zu belassen.

Portugal und Spanien stellen sich auf die Seite von Großbritannien und Frankreich, fallen aber militärisch nicht ins Gewicht.

Die USA, Japan, das Osmanische Reich und das russische Zarenreich bleiben dagegen neutral.

Die Schlachten im Jahr 1906

Die ersten Schlachten im Weltkrieg finden auf See statt.

Während in der Nordsee die ersten Gefechte beginnen, bombardiert eine britisch-französische Flotte Cuxhaven und ein erster Überraschungsangriff auf Kiel scheitert.

Die britische Flotte richtet danach jedoch bei einem Kommandoangriff auf Kiel großen Schaden an.

Schlussendlich endet der Seekrieg in einer gigantischen Schlacht in der Nordsee. Bei dieser wird zwar die deutsche Hochseeflotte fast vollständig vernichtet, kann aber der feindlichen Blockadeflotte so hohe Verluste zufügen, dass diese nicht mehr offensiv tätig wird.

Gleichzeitig mit den ersten Seeschlachten marschieren an den Grenzen die feindlichen Heere auf.

So gelingt es der deutschen Armee relativ schnell in Belgien bis auf Chaleroi vorzurücken und danach in Nordfrankreich bis Calais einzudringen.

Denn der Grabenkrieg in „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“ erreicht nie die Dimensionen des „realen“ Ersten Weltkriegs, sondern bleibt auf einem rudimentären Level (siehe Bild).

Deutsche Stellung in Ostpreußen, möglicherweise 1914.
(Everett Collection/Shutterstock)

Während die deutschen Kolonien nach und nach erobert werden, kommt es in Frankreich zur „Millionenschlacht“, bei der hunderttausende Franzosen und Deutsche aufeinanderstoßen.

Sie endet mit einer vernichtenden Niederlage der britisch-französischen Streitkräfte zwischen Laon und Reims.

Zwar besetzt die deutsche Armee danach große Teile Frankreichs, aber der Krieg erstarrt durch die hohen Verluste bis in den Herbst.

Der Zusammenbruch der alten Welt im Jahr 1906

Dies alles verblasst, als es in den Kolonien und in China zu Unruhen unter Afrikanern, Arabern und Chinesen kommt.

Als sich daraus ein massiver Aufstand entwickelt, der die europäische Herrschaft in Afrika und Asien hinwegfegt, kommt es zu einem Friedensschluss in Europa.

Zwar gelingt es den europäischen Mächten, sich zur Verteidigung ihrer wenigen verblieben Posten zusammenzuschließen, aber ihre Heere und Flotten sind durch die Verluste im Weltkrieg stark geschwächt.

Während sich die ersten Truppen an eine Rückeroberung der verlorenen Kolonien machen, müssen die geschwächten Weltmächte mit neuen Herausforderungen kämpfen.

Denn die unversehrt gebliebenen Großmächte Russland (siehe Bild), Japan und USA stellen ebenfalls Ansprüche auf Teile der alten, europäischen Einflusssphären.

Schwarz-Weiß-Foto eines russischen Manövers vor oder in den ersten Jahren des Ersten Weltkrieges
(Everett Collection/Shutterstock)

Rezension

Der realistische fiktive Weltkrieg

„1906: Der Zusammenbruch der alten Welt“ ist ein fiktionaler Roman, der allerdings einen realistischen Blick auf die Welt und Europa aufweist.

Zumindest, wenn der Leser die Beschränkung des Blickwinkels aus der Sicht des deutschen Bürgertums in Kauf nimmt.

Denn Ferdinand Grauthoff nimmt das Bündnissystem im Jahr 1906 vergleichsweise realistisch wahr.

Auf der einen Seite stehen Frankreich und Großbritannien, auf der anderen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn.

Dass Russland sein Bündnis mit Frankreich nicht wahrnimmt, entsprach der realen Lage.

Einerseits war das Zarenreich durch die unerwartete und schwere Niederlage im japanisch-russischen Krieg im Jahr zuvor sowie die darauf folgenden Unruhen und innenpolitischen Verwerfungen geschwächt.

Andererseits waren die Bündnissysteme nicht so gefestigt, dass ein theoretischer Bündnisfall zu einer Kettenreaktion wie im Jahr 1914 führte.

Selbst zu Beginn des Ersten Weltkriegs war diese Kettenreaktion der Bündnisfälle keineswegs automatisch und unvermeidbar.

Dass Russland sogar gegen britische Provokationen auf dem Balkan vorgeht und damit indirekt Österreich-Ungarn unterstützt, erscheint dagegen unrealistisch.

Dass Italien 1906 schon als Schwachstelle des Dreibunds galt, zeigt sich ebenfalls in „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“.

Es ist eine gewisse Ironie, dass im Buch Großbritannien Italien durch eine Druckstrategie erst ins Lager des Dreibunds (zurück-)treibt, die in der Realität eher für die deutsche „neue Politik“ typisch war.

Interessant am Roman von Ferdinand Grauthoff ist auch, dass die Neutralität Belgiens (siehe Bild) und der Niederlande wie in der Realität 1914 und 1940 nichts zählt.

Beispiel eines schweren Belagerungsgeschützes, wie es bei der Belagerung von Lüttich zum Einsatz kam.
(Everett Historical/Shutterstock)

In „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“ sind es aber Frankreich und Großbritannien, die Belgien als Basis für einen Angriff nutzen.

Dabei wird wie im „realen“ Ersten Weltkrieg Antwerpen zum letzten Rückzugsort für die britisch-belgischen Soldaten.

Auch dass am Ende die geschwächten europäischen Großmächte um ihre Kolonialreiche kämpfen müssen, erweist sich als Parallele zur Realität.

Ebenso, dass die USA, Russland und Japan danach immer mehr in die Rolle von Weltmächten hineinwachsen.

Der Blick von Ferdinand Grauthoff im Jahr 1906

Zu beachten ist aber, dass Ferdinand Grauthoff aus dem deutschen Bürgertum stammt und diese Sichtweise merkt man „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“ an.

Zwar ist der Roman nicht uneingeschränkt nationalistisch, aber die patriotische Ader des Buches lässt sich nicht leugnen.

So gelten die Sozialdemokraten bei ihm als unpatriotische Verräter.

Auch sind die Briten vor und im Krieg immer die eigentlichen Aggressoren, denen eine relativ moderate deutsche Politik gegenüber steht.

Wilhelm II. und Reichskanzler Bernhard von Bülow, beide auf diplomatischen Gebiet wenig erfolgreich und in der Bevölkerung durchaus umstritten, kommen daher sehr gut weg.

Wilhelm II. darf sogar den „Höchstkommandierenden“ spielen, während er im „realen“ Ersten Weltkrieg durch das Militär immer mehr zur Randfigur degradiert wurde.

Die damalige „reale“ Prominenz, wie der Gouverneur von Samoa Wilhelm Solf, der Reichstagspräsident Franz von Ballestrem oder der Sozialdemokrat August Bebel tauchen ebenfalls in ähnlich schematischen Rollen auf.

Buchcover von "1906. Der Zusammenbruch der alten Welt"
(Eigenes Bild)

Manchmal erscheint das bekannteste Werk von Ferdinand Grauthoff in dieser Richtung unfreiwillig naiv. Zum Beispiel bei der deutschen Begeisterung zu Kriegsbeginn – wobei das sich für 1914 als Legende lange halten konnte – und der anschließenden freiwilligen Selbstzensur aller Medien.

Andererseits schildert Ferdinand Grauthoff den Krieg als durchaus blutig und entsetzlich, zum Beispiel wenn er das Schicksal eines schwer verwundeten Soldaten beschreibt.

Dabei greift er Lektionen auf, die die Armeen erst im Ersten Weltkrieg wirklich lernten, wie die „feldgraue“ Tarnfarbe der Uniformen statt der bunten, glänzenden Militärkleidung der Vorkriegszeit.

Er bleibt aber trotzdem in den militärischen Traditionen der Zeit verhaftet. Denn die Entscheidungen fallen in großen Schlachten und an Land wie 1870 durch eine massive Kavallerieattacke.

Auch die Schiffsflotten zeigen die Vor-Dreadnought-Ära realistisch.

Die bürgerliche Flottenbegeisterung dringt in einer sehr marinelastigen Beschreibung des Weltkriegs durch. So wirken die Heeres-Kapitel vergleichsweise weniger detailliert und fundiert.

Positiv an „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“ ist der sehr bildreiche, emotionale und spannende Schreibstil.

Neben den Kapiteln, in denen sich das Szenario eines Weltkriegs im Jahr 1906 entfaltet, gibt es immer wieder Erzählungen aus der Perspektive einzelner Personen.

Eine Mischung, die mir persönlich stilistisch sehr gut gefallen hat.

Das Ende des Buches war dagegen für mich als Person des Jahres 2021 schwer zu lesen.

Denn der Autor des Jahres 1906 fiel vom Schreibstil her bei der Beschreibung der Aufstände in Afrika und Asien in die rassistischen Vorstellungen seiner Zeit zurück.

Zusammenfassung halte ich „1906. Der Zusammenbruch der alten Welt“ von Ferdinand Grauthoff für einen interessanten und vom Erzählstil her größtenteils gut geschriebenen Alternative History Roman.

Zu beachten ist aber unbedingt, dass der Romanautor eben ein deutscher Bürgerlicher des Jahres 1905 mit allen guten wie schlechten Einstellungen seiner Zeit ist.

Quellen und Literatur

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